Heute: Ich schmiere mir eine (um genau sein sogar zwei) Klappstulle!
Es ist sicher mindestens 10 Jahre her seit ich mir mein letztes Butterbrot zum "mitnehmen" selbst zu Hause machte. Resümieren wir mal: Vor zehn Jahren, da hätte ich so schlau sein sollen Google-Aktien zu kaufen, ich war, nach heutiger Einschätzung meinerseits, sehr jung und dumm und unerfahren (in jeder Hinsicht) und Terroristen, die gab es zwar, aber sie waren SEHR weit weg. Ich ging noch zur Schule und ab und zu ergab es sich, das mir die ewige Schokoriegelkacke aus dem Laden um die Ecke gründlich auf die Nerven ging und ich mir also ein Stullchen schmierte. Tja, vorbei. Aber warum?
Nun, ich arbeite seit geraumer Zeit eher später am Tage als früher. Und wenn man dann Mittags verklumpte Augen öffnet, ins Bad tapert und sich restauriert, und anschließend feststellt das einen nur noch ein paar Minuten vom definitiven Zu-Spät-Kommen trennen, dann schmiert man sich nichts, dann holt man sich zwei verschissene Laugenbrezeln und nach Feierabend ´nen Döner.
Tja, heute nun, ich erwähnte es bereits, hatte ich viel Zeit. Geduscht war ich schon ganz früh. Im Fernsehen kam nur Scheiße und mir wurde langweilig. Und so kam ich auf die famose Idee mir eine Klappstulle zu machen. Und ich muß sagen, als ich vorhin, hungrig und neugierig, die Alufolie öffnete, den vertrauten Geruch bemerkte und dann den ersten Bissen zu mir nahm, da kam das ganze Gott-War-Das-Cool-Und-Bequem-Und-Irgendwie-Einfacher-In-Der-Kindheit-Gefühl schlagartig wieder hoch.
Und so resümiere ich freudig erregt: Mache ich jetzt öfter! Klappstulle und so. In Folie. Und vielleicht, aber nur ein ganz kleines bisschen, denke ich darüber nach mir ´ne Brotbüchse zu kaufen. Flüchtig der Gedanke, jetzt schon.
Links zum Thema:
www.butterbrot.de - Rettet das Butterbrot!
www.schwarzbrot.com - Brot in Büchsen - Tropenfest!
Der Blog zur Resteverwertung mit all dem Zeug was zu uninteressant wäre um es unkommentiert (also als uninteressant gekennzeichnet) zu hinterlegen ...
12. Januar 2008
Filmriss (1)
Als ich aufwachte war nichts wie zuvor. Über meinem Kopf schwebten kleine Bläschen die lautlos zerplatzten und ich wußte nicht annähernd wo ich war. Ich sah nach links und erstarrte. Neben mir lag die vermutlich hässlichste Frau Berlins, soviel stand fest, und damit hatte ich schon mal zwei Informationen zur Verfügung. Ich war in Berlin. Und ich war heterosexuell. Denn sie und ich, wir waren nackt. Missliche Lage, dachte ich. Als Erstes. Und dann nur noch daran wieder von dort wegzukommen. Plötzlich raschelte neben mir etwas. Oh Gott, es drehte sich um. Was ich nun sah sprengte alles bisher dagewesene. Und zwar um Längen. Ich beschloss instinktiv nie wieder Fleisch zu essen. Andererseits, dachte ich, es wär ja unter diesen Umständen auch nicht so falsch jetzt schwul zu werden. So richtig schlimmer kann es ja nun auch nicht mehr kommen. Beim Wort kommen, drehte sich mir der Magen um. Puh. Nie wieder...was war es eigentlich? Rotwein? Red Bull mit Wodka? Ja! Allerdings doch nur, tja, vier oder acht?
Mal überlegen. Gestern war ich abeiten. Dann nach Haus, anschliessend fern gesehen, dann duschen, umziehen und irgendwie in Richtung Ostkreuz. Dort ins "Rotwild", anschliessend...ja! Da war sie, die Lücke. Kenne Deinen Feind! Du mußt Deinen Feind kennen!
Aber was kam um Gottes Willen danach? Ich bin doch gleich zur S-Bahn gelaufen. Momentchen, die fuhr nicht, das macht sie in der Woche eh nie. Dann also Nachtbus. Ging aber auch nicht weil ich die Scheiss Monatskarte vergessen habe. Also Taxi. Vorher kurz was gegessen. Mein Mund schmeckte als hätten zwei Mäuse drin gefickt. Ich sah zum Wesen neben mir hinunter und mutmaßte, nein, ich stellte fest, das ich zum Einen keinen Döner mehr gegessen hatte und zum Anderen, das am Geschmack nicht die Mäus schuld waren sondern das Ding, das da viel zu nah so neben mir lag.
Also weg da jetzt. Nachdem ich mich leise angezogen hatte schlich ich ins Bad und stellte fest, das Blutergüsse meinem Hals zierten deren Größe ungefähr der zweier Bierdeckel entsprachen. Die man dicht nebeneinander gelegt hatte. So das sie eine Fläche bildeten. Unangenehm. Ich beschloss die Visite der Reste meines Körpers auf später zu verschieben, es gab wichtigeres. Nämlich endgültig diesen Ort zu verlassen.
wird fortgesetzt...
Mal überlegen. Gestern war ich abeiten. Dann nach Haus, anschliessend fern gesehen, dann duschen, umziehen und irgendwie in Richtung Ostkreuz. Dort ins "Rotwild", anschliessend...ja! Da war sie, die Lücke. Kenne Deinen Feind! Du mußt Deinen Feind kennen!
Aber was kam um Gottes Willen danach? Ich bin doch gleich zur S-Bahn gelaufen. Momentchen, die fuhr nicht, das macht sie in der Woche eh nie. Dann also Nachtbus. Ging aber auch nicht weil ich die Scheiss Monatskarte vergessen habe. Also Taxi. Vorher kurz was gegessen. Mein Mund schmeckte als hätten zwei Mäuse drin gefickt. Ich sah zum Wesen neben mir hinunter und mutmaßte, nein, ich stellte fest, das ich zum Einen keinen Döner mehr gegessen hatte und zum Anderen, das am Geschmack nicht die Mäus schuld waren sondern das Ding, das da viel zu nah so neben mir lag.
Also weg da jetzt. Nachdem ich mich leise angezogen hatte schlich ich ins Bad und stellte fest, das Blutergüsse meinem Hals zierten deren Größe ungefähr der zweier Bierdeckel entsprachen. Die man dicht nebeneinander gelegt hatte. So das sie eine Fläche bildeten. Unangenehm. Ich beschloss die Visite der Reste meines Körpers auf später zu verschieben, es gab wichtigeres. Nämlich endgültig diesen Ort zu verlassen.
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